Der Weltgebetstag am 5. März 2021 rückt die Frauen aus Vanuatu, einem vom Klimawandel bedrohten Inselstaates im Südpazifik zwischen Australien und Fidschi in den Fokus. Motto der ökumenischen Gottesdienste und Aktionen in mehr als 150 Ländern lautet „Worauf bauen wir?“ (Matthäus 7, 24-27). In der Bibelstelle heißt es, nur ein Haus, das auf festem Grunde stehe, würde Stürmen standhalten. Für Vanuatu hat das Haus auf festem Grund einen besonderen und aktuellen Hintergrund: Vanuatu ist weltweit das Land, das am stärksten Gefährdungen durch Naturgewalten und den Folgen des Klimawandels ausgesetzt ist. Ein großes Problem ist darüber hinaus die allgegenwärtige Gewalt gegen Frauen, über die Hälfte hat bereits Gewalterfahrungen in einer Partnerschaft gemacht. Mit seiner Projektarbeit unterstützt der WGT Frauen und Mädchen weltweit, auch im pazifischen Raum und auf Vanuatu. In diesem Jahr können wir wegen Corona-Pandemie mit ihren Hygieneauflagen und Kontaktbeschränkungen den ökumenischen Gottesdienst nicht wie üblich zusammen feiern. Deshalb hat sich das ökumenischer Vorbereitungsteam Uelzen (Kath. Erlöserkirche, Ev.-luth. St. Marienkirche, EFG Friedenskirche) entschieden von dem Präsenz-Gottesdienst abzusehen. So ist die Aktion „Weltgebetstag in einer Wundertüte“ entstanden. Außerdem gibt es den Weltgebetstag auch digital!
Der Sender Bibel TV zeigt am Freitag, den 5. März 2021 einen 60-minütigen Gottesdienst zum diesjährigen Weltgebetstag und er und weitere Info sind online zu sehen unter www.weltgebetstag.de
In St. Marien finden Gottesdienste statt, wenn die Inzidenzzahl im Landkreis unter 100 ist. Für die Teilnahme am Gottesdienst sind neben den üblichen Hygienemaßnahmen das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Maske erforderlich.
Sollte die Inzidenzzahl über 100 liegen, so ist die Kirche zur persönlichen, stillen Andacht geöffnet. Außerdem liegen geistliche Impulse aus.
Gottesdienst am 28. Februar 2021 aus der St.-Marien-Kirche Uelzen
Liturg: Propst Jörg Hagen
Musik: Kreiskantor Erik Matz
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21. Februar 2021 Video-Gottesdienst aus der St.-Marien-Kirche Uelzen
Liturgin: Pastorin Iris Junge
Gesang/Klavier/Orgel: Kreiskantor Erik Matz
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Im Februar haben wir Pastor Julian Wyrwa coronabedingt im kleinen Kreis entpflichtet. Vier Jahre war er in unserer Kirchengemeinde tätig. Er hat Gottesdienste und Trauerfeiern gehalten, hat getauft und getraut, hat Jubilare besucht, sich um die Mitarbeitenden der „Offenen Kirche“, des „Mariencafés“ und vom Café Bora gekümmert und vieles mehr. Er war Vorsitzender im Bauausschuss und ein sehr verlässlicher und geschätzter Kollege.
Für all das, was er in St. Marien Uelzen getan und bewirkt hat, sind wir im sehr dankbar und wünschen ihm für seine neue Pfarrstelle an der Elbe alles Gute und Gottes Segen.
Pastorin Iris Junge
Vorsitzende im Kirchenvorstand St. Marien Uelzen Im Sommer wird es einen Verabschiedungsgottesdienst geben, in dem jeder nochmal die Gelegenheit hat, sich persönlich von ihm zu verabschieden.
Gedanken zum Valentinstag. Gottesdienst am 14. Februar 2021
Liturgin: Pastorin Iris Junge
Orgel / Klavier / Gesang: Kreiskantor Erik Matz
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Video-Gottesdienst aus der St.-Marien-Kirche Uelzen
7. Februar 2021
Liturg: Propst Jörg Hagen
Musik: Kreiskantor Erik Matz
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„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Mit diesen Worten lässt Antoine de Saint-Exupéry den Fuchs sich vom kleinen Prinzen verabschieden. Vermutlich gibt es nicht viele Sätze, die mit so wenig Worten so viel sagen, was Verbundenheit und Freundschaft ist: Vertrauen, aus dem Zuneigung und Verantwortung erwachsen. Sicher sind damit nicht die 50 und mehr Freunde in den sozialen Netzwerken gemeint, deren Namen man leicht vergisst und bei denen ein Klick genügt, um sie zu löschen. Von mir selbst kann ich sagen, dass es eine Handvoll Menschen gibt, mit denen ich mich besonders verbunden fühle. Menschen, die in mein Leben getreten sind und es nicht verlassen haben. Menschen, die zu meinem Leben dazugehören, und mich zu dem machen, der ich bin; die zu mir gehören, selbst wenn wir uns räumlich voneinander entfernen und uns nicht häufig sehen können. Wenn wir uns treffen, dann ist es so, als sei es erst gestern gewesen… Für solche Verbundenheit und Freundschaft, die auch Lebensabschnitte überdauern können, trifft zu, was der Fuchs dem kleinen Prinzen mit auf den Weg gibt: „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Daneben gibt es Freundschaften, die zwar genauso intensiv waren, aber dennoch irgendwann im Sande verlaufen sind. Freundschaften, die in bestimmten Abschnitten des Lebens entstehen und durch Veränderungen der Lebensumstände allmählich einschlafen. Dann mag man manchmal darüber grübeln, ob nicht mehr dafür hätte getan werden können, den Kontakt aufrechtzuerhalten, um für das verantwortlich zu bleiben, was man sich vertraut gemacht hat. Vielleicht ist es aber auch einfach gut so, dass es Verbindungen und Freundschaften gibt, mit denen wir eine Strecke unseres Lebens gemeinsam gehen, um dann mit anderen einen neuen Weg einzuschlagen. Anfang und Ende, Begrüßung und Abschied – so ist das Leben. Nach 4 Jahren als Pastor in den beiden St.-Marien-Gemeinden in Veerßen und Uelzen, in den ersten drei Jahren noch mit einem Springerauftrag im Kirchenkreis, endet dieses Kapitel und ein neues beginnt. Ich komme von der Elbe und an die Elbe zieht es mich wieder zurück. Zum 1. März beginne ich meine neue Pfarrstelle in den beiden Gemeinden Hamelwörden und Oederquart im Kirchenkreis Stade. Mir ist klar, dass ich mich von vertrauten Gesichtern, vertrauensvollen Bindungen und sogar mancher Freundschaft, die aus dem Alltag des Pastorendaseins lebten, verabschieden muss. Einige Bindungen werde ich aufrechterhalten können, andere wiederum nicht. Wie dem auch sei: Ich möchte mich bei allen, die mir in den 4 Jahren zugewandt und freundschaftlich verbunden waren, für das Vertrauen und die Unterstützung herzlich danken! Es war eine oft herausfordernde und nicht immer leichte Zeit, in der manches auszuhalten war und einiges bewegt werden konnte: In Gesprächen und Begleitungen, im Dasein und im Sosein. Ohne einen Vorschuss an Sympathie und Vertrauen und ohne freundschaftliches Mitwirken Ihrerseits wäre das so nicht möglich gewesen. Gerne werde ich mich an Sie erinnern. Heidi Kabel prägte einen Spruch, mit dem ich mich von Ihnen verabschieden möchte: „In Hamburg sagt man Tschüss, das heißt auf Wiedersehen!“
In diesen Wochen sterben in Deutschland täglich hunderte Menschen in Folge der Corona-Pandemie. In diesen dunklen Stunden möchten wir gemeinsam mit Ihnen unsere Trauer und unser Mitgefühl ausdrücken. Deshalb rufen wir gemeinsam mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zur Aktion #lichtfenster auf. Stellen Sie an jedem Freitag bei Einbruch der Dämmerung ein Licht gut sichtbar in ein Fenster als Zeichen des Mitgefühls: in der Trauer um die Verstorbenen, in der Sorge um diejenigen, die um ihr Leben kämpfen, Mitgefühl mit den Angehörigen der Kranken und Toten. Das Licht leuchtet Ihnen in Ihrer Wohnung aber auch Ihren Nachbarn und den Menschen auf der Straße. Es soll ein Zeichen der Solidarität in dieser doppelt dunklen Jahreszeit sein: Ich fühle mit Dir! Meine Gedanken sind bei Dir! Weitere Infos unter: https://www.ekd.de/aktion-lichtfenster-62441.htm